Perfekter Schutz mit System
Ausgabe I/2012

Thema:

Lebensmittelhygiene - Mitarbeiterbelehrung
gemäß IfSG § 43

Nutzen Sie diesen Newsletter zur Ergänzung Ihres Hygieneplans (Kapitel 3 bzw. 4) oder als Thema für Schulungen und Teambesprechungen.

Mitarbeiterbelehrung - dieser Begriff begegnet uns immer wieder in Großküchen, Gemeinschaftsverpflegung, Pflege-, Behinderten- oder Kindereinrichtungen. Was steckt dahinter?

Schauen wir ins Infektionsschutzgesetz, so finden wir in §§ 42 und 43 Bestimmungen zu gesundheitlichen Anforderungen an Mitarbeiter, die mit der Herstellung, Verarbeitung oder Verteilung von Lebensmitteln zu tun haben. Hier ist festgelegt, dass sie ihre Tätigkeit nicht ausüben dürfen, wenn sie

ansteckende Magen-Darm-Erkrankungen (Cholera, Salmonellose usw.), Virushepatitis A oder E bzw. entsprechende Symptome aufweisen,
infizierte Wunden oder ansteckende Hautkrankheiten haben oder
Ausscheider von Salmonellen, EHEC-Bakterien usw. sind.

Vor erstmaliger Aufnahme einer Tätigkeit im Lebensmittelbereich müssen sich Erwerbstätige beim Gesundheitsamt oder bei einem vom Gesundheitsamt ermächtigten Arzt vorstellen. Dort erhalten sie eine Erstbelehrung. Anschließend ist der Arbeitgeber verpflichtet, für den Mitarbeiter nach Aufnahme der Tätigkeit und danach alle zwei Jahre (gemäß aktualisiertem IfSG) eine Folgebelehrung mit den unten stehenden Inhalten durchzuführen.

Inhalte der Folgebelehrung

Damit keine Krankheitserreger verbreitet werden, müssen Mitarbeiter eigenverantwortlich auf Anzeichen einer Erkrankung achten:

Treten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, hohes Fieber, Abgeschlagenheit, Gelbfärbung der Augäpfel oder der Haut, übertragbare Hauterkrankungen, infizierte Wunden oder Verletzungen auf, dann muss

der Mitarbeiter dies dem Vorgesetzten oder Arbeitgeber sofort melden;
der Mitarbeiter den Haus-/Betriebsarzt aufsuchen und informieren, dass er/sie mit Lebensmitteln zu tun hat;
der Arbeitgeber dem Mitarbeiter bei Nichtkrankschreibung solange eine Arbeit übertragen, bei der er/sie nicht mit Lebensmitteln oder Bedarfsgegenständen (z. B. Geschirr) Kontakt hat;
der Arzt über die Diagnose, den Behandlungsplan und die Wiederaufnahme der Arbeit entscheiden.


Übrigens, in solchen Fällen darf dem Mitarbeiter nicht gekündigt werden. Darüber hinaus hat er/sie das Recht auf Lohnfortzahlung. Werden die o. g. Symptome oder Erkrankungen missachtet, drohen Mitarbeiter und Arbeitgeber eine strafrechtliche Verfolgung. Mögliche Folgen sind Schließung des Betriebes, Geldbußen bis zu € 25.000 oder eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung.
 

Folgebelehrungen gem. IfSG bietet die orochemie-Hygieneschulung unter www.hygienewissen.de im Modul Lebensmittelhygiene. Für den Test und die Zertifikatsvergabe erhalten orochemie-Kunden ein Passwort unter Telefon (0 71 54) 13 08-39 / -46.

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orochemie-Messeteilnahmen im Frühjahr 2012


Altenpflege, 27.-29.03.2012, Hannover:
Händehygiene - Hautschutz - Hygieneschulungen: Dies sind die zentralen Themen am orochemie-Stand Nr. J16 in Halle 4.
Am 27.03.2012 um 11:00 Uhr informieren wir Sie über "online-Hygieneschulungen" in unserem Vortrag im Praxis-Forum (Halle 2).
 

RETTmobil, 09.-11.05.2012, Fulda:
Testen Sie unsere Desinfektionspräparate für die schnelle Fahrzeugdesinfektion am Stand Nr. 1005 in Halle D.

Pflege & Reha, 22.-24.05.2011, Stuttgart:
Am Stand Nr. 3A88 informieren wir Sie gern über geeignete Desinfektionspräparate, Schulungs- und Serviceangebote für Ihr Hygienemanagement.
Besuchen Sie auch unseren Vortrag zum Thema "online-Hygieneschulungen" im Messeforum (Halle 3) am 23.05.2012, 11:00 - 11:30 Uhr.


orochemie-Hygienetage im Frühjahr 2012


Leverkusen, 14.03.2012

Was Sie schon immer über die Desinfektion wissen wollten…
Leipzig,
20.03.2012

Grundlagen der Hygiene für Pflege, Hauswirtschaft, Praxen und Rettungsdienste

Tamm, 24.04.2012   

Verhalten bei Infektionserkrankungen - MRSA, ORSA, VRE
Wolnzach, 08.05.2012

Verhalten bei Infektionserkrankungen - MRSA, ORSA, VRE
Saarbrücken, 15.05.2012 Lebensmittelhygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens
 

Informationen und Anmeldung unter http://www.orochemie.de/de/service_hygienetag.php oder Tel.-Nr. 0 71 54 - 13 08-39.

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