Ausgabe III/2018

Händehygiene – ein wertvoller Beitrag für Ihr Hygienemanagement


Ein Handschlag zur Begrüßung, das Öffnen einer Tür – täglich verbreiten wir Keime und setzen uns ihnen aus. Wussten Sie, dass ungefähr 80 % aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen werden? Die Händehygiene stellt somit Einrichtungen vor große Herausforderungen und bietet gleichzeitig ein Verbesserungspotenzial für das Hygienemanagement.


Warum Händehygiene?

Die Händehygiene schützt nicht nur Patienten und Bewohner, sondern auch die Mitarbeiter selbst vor Infektionskrankheiten. Sie ist eine der wichtigsten Maßnahmen der Basishygiene.

Was versteht man unter Händehygiene?

Folgende Maßnahmen werden unter dem Begriff „Händehygiene“ zusammengefasst:
Festlegung von Rahmenbedingungen
Händedesinfektion
Händereinigung
Hautschutz und Hautpflege
Maßnahmen zum Schutz vor Kontamination und Chemikalien, z. B. Tragen von Schutzhandschuhen

Was sind die Voraussetzungen für eine effektive Händehygiene?

Die Hände der Mitarbeiter müssen sich in einem gesunden, gepflegten Zustand befinden und frei von Schmuck, Uhren und Ringen sein. Piercings sowie lackierte oder künstliche Fingernägel sind unerwünscht. Übrigens: Tattoos stellen kein hygienisches Risiko für Patienten dar, außer wenn das betroffene Hautareal entzündet ist.
Die Indikationen und die korrekte Durchführung der einzelnen Maßnahmen müssen den Mitarbeitern bekannt sein. Die richtige Anwendung ist z. B. im Hautschutzplan beschrieben.
Geeignete Mittel zur Händehygiene müssen in ausreichender Menge vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.

Verbesserung der Compliance – wie?

Die Compliance regelt die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung und Durchführung durch das Personal. Wichtig ist es, Maßnahmen zur Ermittlung und Förderung der Compliance, wie z. B. Etablierung von Messsystemen, Erfassung der Verbrauchsdaten für Händedesinfektionsmittel, Durchführung von Schulungen etc. einzuführen.

Wo wird die Durchführung der Händehygiene geregelt?

Zu den Regelwerken der Händehygiene gehören u. a.
Infektionsschutzgesetz (Forderung nach einem Hygieneplan)
TRBA 250
Die Empfehlung „Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens“ (2016) der KRINKO beim Robert-Koch-Institut

Es gelten innerbetrieblich die Vorgaben des hausinternen Hygiene- bzw. Desinfektionsplans, der allen Mit- arbeitern als Dienstanweisung vertraut sein muss, und dem Folge zu leisten ist.

Weitere Informationen:

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Nutzen Sie diese Fachinformation zur Ergänzung Ihres Hygieneplans (u. a. Kap. Händehygiene) oder als Thema für Schulungen und Teambesprechungen.


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